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Salzburger Bildungswerk


dreieck Ausgabe 1/2016

Die "Europa-Seiten" des Erwachsenenbildungsmagazins "dreieck" 1/2016 des Salzburger Bildungswerks finden Sie hier zum Download:

> Beitrag dreieck Ausgabe 1/2016 (PDF, Dateigröße 164 kB)


Europahaus Linz


Wir Europäer, 2015

Sie finden hier die aktuelle Ausgabe der Schriftenreihe "Wir Europäer" des Europahauses Linz:

> Ausgabe 2015 (PDF, Dateigröße 4,7 MB)


Salzburger Bildungswerk


dreieck Ausgabe 2/2015

Die "Europa-Seiten" des Erwachsenenbildungsmagazins "dreieck" 2/2015 des Salzburger Bildungswerks finden Sie hier zum Download:

> Beitrag dreieck Ausgabe 2/2015 (PDF, Dateigröße 263 kB)


Salzburger Bildungswerk, Europahaus Klagenfurt


Mehrwert Europa - Mehrwert Frieden

Das EU-Projekt, an dem Salzburger Bildungswerk und Europahaus Klagenfurt federführend beteiligt waren, ist nunmehr abgeschlossen. Mehr zum Projekt lesen Sie in den vergangenen Ausgaben des "dreieck", entnehmen Sie der "Deklaration von Srebrenica" und einem Dokumentarfilm

> Deklaration von Srebrenica (PDF, Dateigröße 1,4 MB)

> Dokumentarfilm (Link)


Salzburger Bildungswerk


dreieck Ausgabe 1/2015

Die "Europa-Seiten" des Erwachsenenbildungsmagazins "dreieck" 1/2015 des Salzburger Bildungswerks finden Sie hier zum Download:

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dreieck Ausgabe 2/2014

Die "Europa-Seiten" des Erwachsenenbildungsmagazins "dreieck" 2/2014 des Salzburger Bildungswerks finden Sie hier zum Download:

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Europahaus Linz


Wir Europäer, 2014

Sie finden hier die aktuelle Ausgabe der Schriftenreihe "Wir Europäer" des Europahauses Linz:

> Ausgabe 2014 (PDF, Dateigröße 1,5 MB)


Europahaus Linz


Wir Europäer, 2013

Sie finden hier die aktuelle Ausgabe der Schriftenreihe "Wir Europäer" des Europahauses Linz:

> Ausgabe 2013 (PDF, Dateigröße 23,2 MB)


Salzburger Bildungswerk


dreieck Ausgabe 1/2014

Die "Europa-Seiten" des Erwachsenenbildungsmagazins "dreieck" 1/2014 des Salzburger Bildungswerks finden Sie hier zum Download:

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Salzburger Bildungswerk

dreieck Ausgabe 1/2013

Die "Europa-Seiten" des Erwachsenenbildungsmagazins "dreieck" 1/2013 des Salzburger Bildungswerks finden Sie hier zum Download:

> Beitrag dreieck Ausgabe 1/2013 (PDF, Dateigröße 148 kB)


Salzburger Bildungswerk

dreieck Ausgabe 3/2012

Die "Europa-Seiten" des Erwachsenenbildungsmagazins "dreieck" 3/2012 des Salzburger Bildungswerks finden Sie hier zum Download:

> Beitrag dreieck Ausgabe 3/2012 (PDF, Dateigröße 229 kB)


Europahaus Linz

Wir Europäer, Dezember 2012

Sie finden hier die aktuelle Ausgabe der Schriftenreihe "Wir Europäer" des Europahauses Linz:

> Ausgabe Dezember 2012 (PDF, Dateigröße 2,4 MB)


Salzburger Bildungswerk

dreieck Ausgabe 2/2012

Die "Europa-Seiten" des Erwachsenenbildungsmagazins "dreieck" 2/2012 des Salzburger Bildungswerks finden Sie hier zum Download:

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Salzburger Bildungswerk

dreieck Ausgabe 1/2012

Die "Europa-Seiten" des Erwachsenenbildungsmagazins "dreieck" 1/2012 des Salzburger Bildungswerks finden Sie hier zum Download:

> Beitrag dreieck Ausgabe 1/2012 (PDF, Dateigröße 119 kB)


Salzburger Bildungswerk

Europatag 2012

Impressionen vom Europatag 2012 im Europark in Salzburg
(Fotos: Wildbild, Fotoagentur)


Salzburger Bildungswerk

dreieck Ausgabe 03/2011

Die ?Europa-Seiten? des Erwachsenenbildungsmagazins ?dreieck? 03/2011 des Salzburger Bildungswerks finden Sie hier zum Download:

> Beitrag dreieck Ausgabe 03/2011 (PDF, Dateigröße 201 kB)


Europahaus Linz

Wir Europäer, Dezember 2011

Sie finden hier die aktuelle Ausgabe der Schriftenreihe "Wir Europäer" des Europahauses Linz:

> Ausgabe Dezember 2011 (PDF, Dateigröße 590 kB)


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dreieck Ausgabe 02/2011

Die ?Europa-Seiten? des Erwachsenenbildungsmagazins ?dreieck? 02/2011 des Salzburger Bildungswerks finden Sie hier zum Download:

> Beitrag dreieck Ausgabe 02/2011 (PDF, Dateigröße 316 kB)


Salzburger Bildungswerk

dreieck Ausgabe 01/2011

Die ?Europa-Seiten? des Erwachsenenbildungsmagazins ?dreieck? 01/2011 des Salzburger Bildungswerks finden Sie hier zum Download:

> Beitrag dreieck Ausgabe 01/2011 (PDF, Dateigröße 209 kB)


Europahaus Linz

Wir Europäer

Sie finden hier die aktuelle Ausgabe der Schriftenreihe "Wir Europäer" des Europahauses Linz:

> Ausgabe 2010 (PDF)


Salzburger Bildungswerk

dreieck Ausgabe 02/2010

Die "Europa-Seiten" des Erwachsenenbildungs-Magazins "dreieck" 02/2010 des Salzburger Bildungswerks finden Sie hier zum Download:

> Beitrag dreieck Ausgabe 02/2010 (PDF, Dateigröße 328 kB)


Europahaus Linz

Radiospot zur Europawoche 2010

Radiospot zur Europawoche 2010 - Europahaus Linz / WELLE1:

> Radiospot Europawoche 2010 (MP2, Dateigröße 1,1 MB)


Salzburger Bildungswerk

dreieck - neue Ausgabe

Die "Europa-Seiten" des Erwachsenenbildungs-Magazins "dreieck" 01/2010 des Salzburger Bildungswerks finden Sie hier zum Download:

> Beitrag dreieck Ausgabe 01/2010 (PDF, Dateigröße 254 kB)


Europahaus Linz

Vorschau 2010

Das Europahaus Linz gibt eine Vorschau auf die geplanten Aktivitäten 2010:

> Vorschau 2010 (PDF)


Europahaus Linz

Wir Europäer

Medieninhaber: Europäische Föderalistische Bewegung und Bund Europäischer Jugend Oö, Europahaus Linz

> Ausgabe Dezember 2009 (PDF, Dateigröße 1,21 MB)


Salzburger Bildungswerk

Die EU - ein Friedensprojekt

Hier finden Sie den aktuellen Beitrag aus dem Magazin Dreieck des Salzburger Bildungswerks zum Download:

> Beitrag dreieck 03/2009 (PDF, Dateigröße 184 kB)


Salzburger Bildungswerk

dreieck - Ausgabe 02/2009

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe des Magazins Dreieck des Salzburger Bildungswerks zum Download:

> dreieck 02/2009 (PDF, Dateigröße 2,28 MB)


Europazentrum Graz

Exkursion nach Zagreb
Freitag, 18. September 2009

Das Europazentrum Graz veranstaltet eine Exkursion nach Zagreb, die Hauptstadt des EU-Beitrittskandidaten Kroatien

> Einladung Exkursion Zagreb (PDF, Dateigröße 153 kB)


Europahaus Linz

Wir Europäer

Zeitschrift der Union Europäischer Föderalisten (UEF), des Bundes Europäischer Jugen (BEJ) Oberösterreichs und des Europahauses Linz

> Ausgabe Dezember 2008 (PDF, Dateigröße 452 kB)


Salzburger Bildungswerk - Institut für Europa

Impressionen einer Reise über Zagreb
nach Bosnien und Herzegowina

von Jenny Georgiev-Keiser, Reiseteilnehmerin aus München

> Reisebericht (PDF)


Europahaus Neumarkt

Internationales Minderheitenseminar
9. - 12. Mai 2008 (Pfingsten)

> Einladung (PDF)


Europahaus Linz

Wir Europäer

Zeitschrift der Union Europäischer Föderalisten (UEF), des Bundes Europäischer Jugen (BEJ) Oberösterreichs und des Europahauses Linz

> Ausgabe Dezember 2007 (PDF, Dateigröße 669 kB)

Aus dem Inhalt:
  • Energiewende in Europa
  • 50 Jahre Römische Verträge - 50 Jahre EWG
  • 50 Jahre Linzer Volksbildungsverein (LVV)
  • Die Europahäuser Österreichs setzen Initiativen
  • Europa-Forum Neumarkt 2007
  • Europakreuz-Zwillingsbruder im Messner Mountain Museum
  • Luxemburg top, Österreich flop?
  • Positive Bilanz der deutschen EU-Ratspräsidentschaft
  • voestalpine und ihre Stakeholder
  • Start der EFB Österreich in neue Vereinsära
  • Regionalbank im Herzen Europas
  • Auszeichnung für Sepp Bauernberger
  • Hugo Schanovsky 80 Jahre

Salzburger Bildungswerk - Institut für Europa

Mag. Michaela Petz-Michez erläuterte dabei die Aufgaben des Salzburger Verbindungsbüros zur EU, Mag. J. Christoph Swoboda (links) von der Raiffeisen Zentralbank sprach über das "heikle" Thema "Lobbying" und Dr. Hatto Käfer, GD Kommunikation der Europäischen Kommission, über Arbeit und Leben eines EU-Beamten.

50 Jahre EU - und wie sie funktioniert

50 Jahre EU - und wie sie funktioniert, die EU-Verfassung - heute der EU-Reformvertrag, weitere mögliche EU-Erweiterungen sowie die EU-Politikbereiche "Jugend" und "Energie" waren Themen des neu überarbeiteten Lehrgangs "Europäische Union konkret", den das Institut für Europa im Salzburger Bildungswerk 2007 wieder angeboten hatte. Das Interesse war erfreulicherweise groß und den Abschluss des Lehrgangs bildete eine Reise zu den EU-Institutionen, aber auch österreichischen und Salzburger Einrichtungen bei der EU in Brüssel. Mag. Michaela Petz-Michez erläuterte dabei die Aufgaben des Salzburger Verbindungsbüros zur EU, Mag. J. Christoph Swoboda (links) von der Raiffeisen Zentralbank sprach über das "heikle" Thema "Lobbying" und Dr. Hatto Käfer, GD Kommunikation der Europäischen Kommission, über Arbeit und Leben eines EU-Beamten.

Der Kunsthistoriker Valentin Thijs brachte der Gruppe die Stadt Brüssel näher - hier während eines Stadtrundgangs vor dem Manneken Pis. Den Knaben hatten sich einige Teilnehmer doch etwas größer vorgestellt.

Übrigens: Das "Salzburg-Büro" ist erste Anlaufstelle für alle Anliegen von Salzburgerinnen und Salzburgern bei der EU. Es kann jederzeit kontaktiert werden (bruessel@salzburg.gv.at bzw. Tel: +32-2-7430760).


Salzburger Bildungswerk - Institut für Europa

Ein besonderer Ausflug der Gemeindevertretung

Fast schon Tradition haben die Besuche der Gemeindevertretung Elixhausens bei Salzburg in neuen EU-Mitgliedsländern, die von Bürgermeister DI Bruno Wuppinger angeregt wurden und vom Institut für Europa organisiert werden. Nach Bratislava 2003 und Prag 2005 ging die Reise kürzlich nach Lenti, Hevíz und Györ in Ungarn. Sie bot die Möglichkeit, Ungarn auch abseits der Touristenwege kennen zu lernen und in Gesprächen mit ungarischen Bürgermeistern und Gemeindevertretern einen interessanten Einblick in das Leben unserer östlichen Nachbarn zu erhalten. Das Institut für Europa im Salzburger Bildungswerk plant derartige Besuche gerne auch für andere Gemeinden.


Europahaus Graz

Die Kapfenberger Bürgermeisterin Mag. Brigitte Schwarz begrüßt die internationalen TeilnehmerInnen:

Bei einer Wanderung auf die Grafenalm bei Seckau lernt man Natur pur kennen:

European Youth Summit 2007

Über 60 internationale TeilnehmerInnen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren aus Deutschland, Italien, Polen, Spanien, Tschechien, der Türkei und Österreich trafen sich für 9 Tage in der Land- und forstwirtschaftlichen Fachschule Hafendorf in Kapfenberg und erarbeiteten nach einer Informationsphase über die Europäische Union und ihre Institutionen in einem Planspiel eine Erklärung des Europäischen Parlaments über die künftige Entwicklung der Europäischen Union. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm begleitete die Veranstaltung.

Gruppenfoto gemeinsam mit dem Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Wien, DI Georg DOUTLIK (links vorne) sowie der polnischen Botschaftsrätin Barbara WADACH (1.Reihe, 2. von rechts), der türkischen Botschaftsrätin Istem CIRCIROGLU (1.Reihe, 5. von rechts) und der tschechischen Botschaftsrätin Pavlina FRYDKOVA (ganz rechts)

Die TeilnehmerInnen am Europäischen Jugendgipfel beim Hearing im Grazer Rathaus mit Gemeinderäten aller im Gemeinderat vertretenen Fraktionen


Europahaus Neumarkt

Zwei Anlässe verliehen dem diesjährigen Europa-Forum Neumarkt besonderes Gewicht: Das Karl Brunner Europahaus in Neumarkt kann auf eine 50-jährige Geschichte zurück blicken. Zugleich feierte Max Wratschgo, der sich über all diese Jahre hinweg unermüdlich für das Europahaus eingesetzt hat, seinen 70. Geburtstag.

50 Jahre Europahaus Neumarkt: Rückblick für die Zukunft Europas

300 Gäste ließen es sich nicht nehmen, bei dem Festakt im Schlosshof des Europahauses dabei zu sein. Für die Gratulationscour hatte sich die Verwalterin des Europahauses, Christine Hofmeister, etwas Besonderes einfallen lassen. Statt der üblichen langatmigen Festreden wurden die Besucherinnen und Besucher zu einer Zeitreise eingeladen. Moderiert von Mag. Ludwig Rader, Leiter der Europaabteilung des Landes Steiermark, fand in drei Etappen eine kurzweilige Zeitreise statt. In der ersten Runde ging es um die Anfänge des Europahauses. Danach wurde in einer zweiten Runde danach gefragt, was die Europäer in den zurück liegenden Jahren bewegt und womit sie sich beschäftigt haben. Schließlich wurden die Zukunftserwartungen thematisiert. Untermalt wurden die Interviews von Musikdarbietungen des Musikvereins und des Jugendblasorchesters Neumarkt. Aufmerksamkeit riefen auch zwei weibliche Zeitreisende aus dem Jahr 2057 hervor, die über viele der heutigen Probleme nur den Kopf schütteln konnten.

Hohe Auszeichnung für Max Wratschgo

Ein Höhepunkt des Europaforums waren die Glückwünsche und auch die besondere Ehrung, die Max Wratschgo anlässlich seines 70. Geburtstag zuteil wurden. Viele Freunde und Weggefährten waren aus allen Teilen Europas angereist, um dem Jubilar ihre Anerkennung und Bewunderung auszudrücken. Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl überreichte Max Wratschgo zusammen dem steirischen Landeshauptmannstellvertreter Hermann Schützenhöfer das ihm vom Bundespräsidenten verliehene Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. Waltraud Klasnic, ehemalige Landeshauptfrau der Steiermark, nannte den Jubilar einen "Stern im Europawappen". Sie habe sein Wirken über viele Jahre hinweg verfolgen können und habe dabei erfahren, dass viele seiner einst kühnen Visionen heute in Europa Selbstverständlichkeit geworden seine. Dafür gebühre ihm Dank und Anerkennung. Herzliche Grüße wurden Max Wratschgo vor allem auch aus den neuen EU-Staaten Ungarn, Bulgarien und Rumänien überbracht. Der ebenfalls anwesende Atlbischof Maximilian Aichern wies auf viele gemeinsame Aktivitäten hin. Nach seinen Erkenntnissen aus 50 Jahre europäischer Einigung gefragt, antwortete er "Wir müssen auch künftig nach der einigenden gemeinsamen europäischen Identität suchen, damit das Notwendige geschaffen werden kann. Dabei darf auch die nationale Identität nicht vergessen werden. Dieses liegt der Arbeit des Europahauses zugrunde. Dafür danke ich Max Wratschgo." Der Generalsekretär der Union Europäischer Föderalisten Friedhelm Frischenschlager fügte hinzu: "Europa muss in die Köpfe und in die Herzen. Es gibt keinen besseren Ort als Neumarkt, wo man diesem Ziel gerecht wird."

Von der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft zur demokratischen EU der 27

Mit diesem Thema befassten sichdie Referenten beim diesjährigen Europa-Forum Neumarkt. In der Eröffnungsrede ging der Leiter der österreichischen Vertretung der EU-Kommission DI Karl Doutlik auf die Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft - heute die Europäischen Union - ein und betonte gleichzeitig, dass in Österreich, das kaum 2 Jahr wieder "frei" war, noch kaum jemand an die Teilnahme am europäischen Projekt dachte, Max Wratschgo aber bereits ein Pionier für die europäische Sache war. Doutlik strich es als besonders bemerkenswert heraus, dass bereits am 7. Juli 1957 das erste Europahaus in Österreich eröffnet wurde. Doutlik weiter, wenn wir in diesem Jubiläumsjahr auf die Geschichte der europäischen Einigung zurückblicken, können wir das mit großer Zufriedenheit tun. Der Wunsch nach Frieden und Versöhnung wurde Realität. Europa aber hat sich gewandelt, das 21. Jahrhundert bringt neue Herausforderungen und Chancen mit sich. Maßgebliche Weichen müssen für die nächsten 50 Jahre gestellt werden. Das Europahaus Neumarkt und seine Exponenten waren und sind mit Sicherheit besonders engagierte und wichtige Weichensteller.

Die Europäische Einigung als Erfolgesgeschichte

Professor Heinrich Schneider, der bereits 1957 bei der Eröffnung des Europahauses dabei gewesen war, wies in seinem Eröffnungsvortrag auf die zwischenzeitlich erreichten Fortschritte in der Europäischen Union hin. Oftmals werde heute vergessen, dass die Geschichte der EU bis in die frühen fünfziger Jahre zurückreicht. Damals ging es um Europa als Projekt zur Friedenssicherung. Weitsichtige europäische Staatsmänner gründeten die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl auf der Grundlage der Gleichberechtigung zwischen Verlierern und Gewinnern des zurückliegenden Krieges. Bereits damals habe man "den immer engeren Zusammenschluss der europäischen Völker" als Ziel des Einigungsprozesses formuliert. Darauf habe man aufbauen können, wobei der europäische Weg keineswegs immer geradewegs zum Ziel geführt habe. Im Gegenteil habe es immer wieder Stillstand und Richtungsänderungen gegeben. Doch sei die europäische Einigung im Rückblick eine Erfolgsgeschichte ohne Beispiel. Leider werde die von den Bürgerinnen und Bürgern keineswegs entsprechend gewürdigt. Vielmehr würden die Errungenschaften heute oftmals als Selbstverständlichkeit angesehen. Deshalb ? so das Fazit von Prof. Schneider sei es heute mehr denn je notwendig, über bisher Erreichte, das Notwendige, das Mögliche und auch über die bestehenden Regeln aufzuklären. Das Europahaus Neumarkt sei ein Ort, in dem diese wichtige Aufgabe seit vielen Jahren vorbildlich geleistet werde.

Der lange Weg zur Europäischen Verfassung

Seit den Anfängen der europäischen Einigung in den fünfziger Jahren ist die Europäische Verfassung ein wichtiges Ziel der europäischen Einigung. Bereits heute weisen die Verträge wesentliche Verfassungsmerkmale auf, doch fehlt es an einem schriftlich formulierten Grundlagendokument, das kurz und leicht verständlich ist. Seit 2004 schien die Erreichung des Zieles endlich erreichbar. Der Verfassungskonvent unter Leitung von Präsident Giscard d'Estaing arbeitete in diem Jahr den Entwurf für eine Verfassung aus. Im Oktober 2005 haben die EU-Staats- und Regierungschefs in Rom den Europäischen Verfassungsvertrag unterzeichnet. Dieser Vertrag wird aber wegen der Ablehnung in Frankreich und in den Niederlanden nicht in Kraft treten können. Der Leiter der Europaabteilung des Landes Rheinland-Pfalz Dr. Otto Schmuck informierte darüber, wie es mit dem notwendigen Reformprozess weiter gehen wird. Der Europäische Rat hat sich am 23. Juni dieses Jahres in Brüssel auf das Mandat für einen neuen Reformvertrag geeinigt. Dieser wird die wesentlichen Elemente des Verfassungsvertrages enthalten, auf die Bezeichnung "Verfassung" und auch auf die rechtliche Verankerung der EU-Symbole wird man aber verzichten. Dies ist nach Auffassung von Dr. Schmuck sehr bedauerlich. Doch sei es zu begrüßen, dass die Europäische Grundrechtscharta mit dem neuen Vertrag rechtlich verankert werden soll. Der Referent regte in diesem Zusammenhang eine Erklärung möglichst vieler EU-Staaten zu dem neuen Reformvertrag an. Danach erklären diese, dass sie auch künftig in ihren jeweiligen Ländern die Europäischen Symbole als Zeichen der Verbundenheit der Bürger mit der EU nutzen werden. Auf eine geschriebene Verfassung, die auch den Titel trägt, werden die Menschen in der EU aber weiter warten müssen.

Das Europäische Parlament - Ein wichtiger Mitgestalter europäischer Politik

Auch UProf. Dr. Reinhard Rack, Mitglied des Europäischen Parlaments, befasste sich ausführlich mit dem EU-Verfassungsvertrag und dem nunmehr zu erwartenden Reformvertrag. Hier gäbe es zwei Gewinner: die Bürger, die eine funktionsfähigere EU bekommen würden, und auch das Europäische Parlament, dessen Rechte erheblich ausgeweitet würden. Nach dem Inkrafttreten der neuen Regelung würden rund drei Viertel aller Gesetzgebungsakte der EU dem Mitentscheidungsverfahren unterliegen, an dem Rat und Parlament gleichberechtigt beteiligt sind. Auch werde künftig der EU-Kommissionspräsident im EP direkt gewählt werden. Damit werde die EU ein ganzes Stück demokratischer. Prof. Rack wies aber auf ein praktisches Problem im Europäischen Parlament hin. Um in der Gesetzgebung wirklichen Einfluss ausüben zu können, müsse im EP jeweils die absolute Mehrheit der Stimmen erreicht werden. Dies würde nach der Erweiterung zunehmend schwieriger, da immer mehr EU-Gegner im EP als Mitglied vertreten seien. Hier müsse man überlegen, ob künftig nicht die Mehrheit der abgegeben Stimmen ausreichend sein könnten. Insgesamt sei er aber mit den in den zurück liegenden Jahren erreichten Fortschritten im Hinblick auf den Einfluss des EP in der EU sehr zufrieden.

Wirtschaft/Soziales - Ein Gegensatz?

Auf besonderes Interesse der Besucher stieß das Streitgespräch über die Ausgestaltung der Politiken der EU mit Mag. Christian Mandl von der Wirtschaftskammer Österreich und Karl-Heinz Nachtnebel vom ÖGB. Dabei wurde deutlich dass die Interessen von Wirtschaft und Arbeitnehmern keineswegs im Widerspruch stehen müssen. Mag. Mandl wies darauf hin, dass in der EU die Währungsunion geschaffen wurde. Hinsichtlich der ebenfalls notwendigen Europäischen Wirtschaftsunion fehle aber einiges. Noch immer seien die Wirtschafts- und die Sozialpolitik in starkem Maße national dominiert. Allerdings nutze die EU zunehmend die Methode der offenen Koordinierung. Seit dem Jahr 2000 werde auf der Grundlage der ?Lissabon-Strategie? ein Erfolg versprechender Reformkurs verfolgt. Dabei gehe es um Verwaltungsmodernisierung, Bürokratieabbau und auch um ein Konzept des lebenslangen Lernens. Dies werde von der Wirtschaft nach Kräften unterstützt. Gerade in Österreich habe man beispielsweise bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit große Erfolge erreicht. Karl-Heinz Nachtnebel referierte die Kritik des Europäischen Gewerkschaftsbundes an der einseitigen Ausrichtung der Wirtschaftspolitik der EU-Kommission. Hinsichtlich der globalen Wettbewerbsfähigkeit der EU würden im sozialen Bereich zu große Opfer gebracht. Allerdings seien sich die österreichischen Sozialpartner in vielen Grundfragen darin einig, dass die Wirtschafts- und die Sozialpolitik parallel entwickelt werden müssten. Insofern überwogen bei diesem Streitgespräch insgesamt die versöhnlichen Töne.

Europa eine Seele geben

In der abschließenden Vortragsrunde befassten sich UProf. Dr. Heinrich Neisser und das Präsidiumsmitglied der Europa Union Deutschland Hildegard Klär mit der EU als Wertegemeinschaft. Seit dem Scheitern der Referenden zum EU-Verfassungsvertrag in Frankreich und in den Niederlanden wird diesem Thema unter dem Slogan "Der EU eine Seele geben" sehr große Aufmerksamkeit gewidmet. Prof. Neisser wies darauf hin, dass die EU schon seit dem Vertrag von Amsterdam aus dem Jahr 1997 die Prinzipien von Freiheit, Demokratie und Rechtstaatlichkeit vertraglich als Grundlage für ihr Handeln rechtlich verankert hat. Der EU-Verfassungsvertrag, der in der vereinbarten Form nicht in Kraft treten wird, sah mit der Charta der Grundrechte erstmals eine ausformulierte Werteordnung der EU vor. Neben den individuellen Freiheitsrechten enthält diese Charta auch soziale Grundrechte. Nach Prof. Neisser ist diese Grundrechtscharta eine wichtige Grundlage für die europäische Identität. Deshalb sei es sehr wichtig, dass sie mit dem neuen Reformvertrag noch vor der Europawahl 2009 doch noch in Kraft treten wird. Hildegard Klär befasste sich mit der Frage, welche Bedeutung die Grundrechte im täglichen Handeln der EU haben. Vorbildlich seien vor allem die Aktivitäten der EU zur Gleichstellung von Mann und Frau im Berufsleben. Auf der Grundlage von zahlreichen EU-Richtlinien konnten hier wesentliche Fortschritte erreicht werden. Doch würden Spitzenpositionen in der Wirtschaft und auch in der Politik immer noch sehr häufig von Männern besetzt werden. Auch zeigen die Statistiken, dass Frauen oftmals schlechter entlohnt werden als Männer. Derzeit lege die EU ihr Augenmerk vor allem auf die Abschaffung von Diskriminierungen wegen Alter, Hautfarbe, sexuelle Orientierung, Religion und Rasse. Auch hier gäbe es noch sehr viel zu tun. Beide Referenten waren sich darin einig, dass die Befassung mit der Geschichte eine wichtige Voraussetzung ist, um die Wertediskussion zu führen. Auf lange Sicht könne die EU nur bestehen, wenn sie sich auch als Wertegemeinschaft verstehe, in der die Achtung der Unterschiedlichkeit des Anderen Grundlage der Zusammenarbeit ist.


Europahaus Linz

Europakreuz-Modell der HTL Wels im Messner-Mountain-Museum

Der Folder"?Europakreuz" mit einer detaillierten Beschreibung der verwendeten Steine steht als PDF-Datei (Dateigröße 296 kB) zur Verfügung
> Folder Europakreuz

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Reinhold Messner will Modell Europakreuz

Das Europakreuz, das im Vorjahr von Schülerinnen und Schülern der HTL Wels gefertigt und am Alberfeldkogel (Feuerkogel) errichtet und von prominenten Politikern eingeweiht wurde, ist durch zahlreiche Medienberichte bekannt. Unter anderem erhielt die Schule für die Umsetzung dieser Idee den berühmten Erwin Wenzel Preis. Doch nun gibt es eine weitere Facette dieses Erfolgsprojektes, welche für die Öffentlichkeit bestimmt von großem Interesse ist. Der weltbe-rühmte Bergsteiger Reinhold Messner ist von dieser Idee so beeindruckt, dass er eine Nach-bildung (M. 1:2) dieses Europa - Gipfelkreuzes in seinem Museum (dem MMM) in Bozen aufstellen möchte.

Diese Nachbildung ist zirka zwei Meter hoch und wird derzeit in den Werkstätten der HTL Wels fertig gestellt. Am 23. Juni soll das ?kleine? Europakreuz durch eine Delegation aus Wels feierlich übergeben werden.

Aufmerksam auf dieses Projekt wurde Reinhold Messner übrigens durch den Leiter des Linzer Europahauses Dr. Franz Kremaier. Schließlich freut sich aber vor allem Direktor DI Anton Schachl über die Wirkung dieses Schulprojekts, die sogar über die Grenzen Österreichs hinausgeht. Zitat Direktor: "Durch die Ausstellung eines Modells des Europakreuzes im Messner-Mountain-Museum (MMM), wird diese faszinierende europäische Idee, die hinter diesem Projekt steht, weit nach Europa getragen."

Übrigens: Das Original am Alberfeldkogel wird in Zukunft auch in den späten Abendstunden sichtbar sein. Schülerinnen und Schüler der Fachschule für Elektrotechnik haben es sich zur Aufgabe gemacht das Europakreuz im Rahmen ihrer Abschlussarbeit mit einer professionellen und technisch nachhaltigen Beleuchtung auszustatten. Am Abend des 23.06.2007 wird die Beleuchtung zum ersten Mal eingeschaltet und von Gmunden und darüber hinaus gut sichtbar sein.

Europakreuz

Das 5 m hohe Originalkreuz wurde anlässlich der Vorsitzführung Österreichs im Rat der Europäischen Union im ersten Halbjahr 2006 von der HÖHEREN TECHNISCHEN BUNDESLEHRANSTALT WELS (HTL Wels) gefertigt und am Feuerkogel errichtet.

Projektbeschreibung und Deutung

Das Kreuz ist aus einzelnen Würfeln zusammengebaut. Jeder symbolisiert einen EU-Mitgliedstaat und hat die gleiche Form und Größe. Hiermit wird auf die Gleichheit und Einheit der einzelnen Staaten in der Europäischen Union und auf die Bindungen der einzelnen Staaten zueinander hingewiesen. Jeder einzelne Würfel (Staat) muss stabil genug sein, um die Stabilität des gesamten Bauwerkes (Europa) mitzutragen.

An den Würfelflächen sind kreisrunde Löcher ausgeschnitten. Diese Öffnungen symbolisieren die Öffnung des jeweiligen Landes nach allen Seiten und ermöglichen den Zugang und den Einblick in das Innere. Jeder Würfel ist mit der Benennung des Staates, den er symbolisiert, in der landesspezifischen Schreibweise beschriftet. In das Würfelinnere ist ein Stein aus dem jeweiligen Land eingebaut, welcher auf die Eigenheiten des Landes hinweisen soll. (25 bestückte Würfel zur Zeit der Errichtung im Jahr 2006).

Jeder Europäer soll die typischen Eigenheiten seines Landes, seine kulturelle Verwurzelung, seine Lebensgewohnheiten, seine Sprache bewahren und sich trotzdem in seiner "europäischen Heimat" frei bewegen und zu Hause fühlen.

Die einzelnen Würfel sind so angeordnet, dass Österreich die Kreuzungsmitte darstellt. Alle weiteren Staaten sind nach ihrer Entfernung (Luftlinie) vom Alberfeldkogel, bis zur jeweiligen Hauptstadt, im Uhrzeigersinn um Österreich angeordnet. Dies soll ein Hinweis auf die geografische Lage und die zentrale Rolle Österreichs sein.

Die zusätzlich verankerten bzw. unbeschrifteten Würfel stehen für weitere Mitgliedstaaten der EU. Jeder europäische Staat kann der EU beitreten, sofern er über eine stabile Demokratie verfügt, die Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und Minderheitenschutz gewährleistet. Ferner muss er über eine funktionierende Marktwirtschaft und eine Verwaltung verfügen, die in der Lage ist, das EU-Recht anzuwenden.

Quelle: Salzkammergut Internet Zeitung vom 15. Juni 2007

ORF Oberösterreich

Über die Übergabe des Europakreut-Modells an Extrembergsteiger Reinhold Messner wurde auch vom ORF Oberösttereich berichtet
> zum Bericht

Quelle: ORF

Reinhold Messner stellt das Europakreuz aus

MUSEUM: Spitzenbergsteiger holt sich Modell für sein Messner-Mountain-Museum

Es ist seit seiner Einweihung im Juni des Vorjahres weit über die Grenzen des Salzkammer-gutes hinaus bekannt geworden, und viele tausend Wanderer haben es in den letzten zwölf Monaten besucht: das Europakreuz am Alberfeldkogel (Feuerkogel). Für die Umsetzung der Idee bekam die HTL Wels, in der das Kreuz gefertigt wurde, den berühmten Erwin Wenzel Preis.

Jetzt wird das Kreuz am Ebenseer Hausberg auch international bekannt. Bergfex Reinhold Messner will nämlich ein Modell des Europakreuzes in seinem Messner-Mountain-Museum (MMM) in Bozen ausstellen. Wie das Original wird auch die Nachbildung von den Welser HTL-Schülerinnen und Schülern gefertigt.

"Durch die Ausstellung eines Modells des Europakreuzes im Messner-Mountain-Museum wird die faszinierende europäische Idee, die hinter diesem Projekt steht, weit nach Europa getragen." -- HTL-Direktor Anton Schachl

Am 23. Juni - genau ein Jahr nach der Einweihung des großen Kreuzes - hat eine Delegation aus Wels das zwei Meter große Modell an Reinhold Messner übergeben. Der Spitzenbergsteiger wurde übrigens durch den Leiter des Linzer Europahauses, Franz Kremaier, auf das Kreuz aufmerksam.

Kreuz ab 23. Juni am Abend beleuchtet

Auch im Salzkammergut werden bald noch mehr Menschen durch das Kreuz an den Europage-danken erinnert. Schülerinnen und Schüler der Fachschule für Elektrotechnik haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Europakreuz im Rahmen ihrer Abschlussarbeit mit einer professionellen und technisch nachhaltigen Beleuchtung auszustatten. Am Abend des 23. Juni wurde die Beleuchtung beim Sonnwendfeuer und dem großen Feuerkogel-Fest zum ersten Mal eingeschaltet. Bis nach Gmunden und darüber hinaus wird das Kreuz damit in den Abendstunden gut sichtbar sein.

Quelle: Rundschau online vom 20. Juni 2007


Mit freundlicher Unterstützung:

Erwachsenenbildung


Bundesministerium für Bildung