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EU-Infos

Geschichte

Wie ein roter Faden zieht sich die Idee von einem friedlichen, politischen und wirtschaftlich geeinten Europa durch die Geschichte unseres Kontinents. Es bedurfte jedoch vieler einzelner und gemeinsamer Anstrengungen, um unsere heutige Europäische Union zu realisieren.

Der französische Außenminister Robert Schuman legte mit seiner Erklärung vom 09.05.1950 den Grundstein zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft. Sechs Staaten (Frankreich, Italien, Belgien, Luxemburg, Niederlande, Deutschland) stimmten dem Plan zu, einen gemeinsamen Markt für Kohle und Stahl (EGKS – Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl) zu bilden. Die EGKS-Länder unterzeichneten die Verträge von Rom 1957 und begründeten damit die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG). Die übrigen europäischen Länder schlossen sich 1960 zur Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) zusammen.

Institutionen

EUROPÄISCHER RAT

Dieser – so heißt es im Vertrag – „gibt der Union die für Ihre Entwicklung erforderlichen Impulse und legt die allgemeinen politischen Zielvorstellungen für diese Entwicklung fest“. Anlässlich dieser Gipfeltreffen – die mindestens zweimal im Jahr abgehalten werden – erörtern die Staats- und Regierungschefs im direkten Gespräch Themen von ausschlaggebender Bedeutung für die Union. Die Schlüsse, zu denen sie dabei gelangen, sind für alle Gemeinschaftsorgane verbindlich. Zusammensetzung: die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten der Union und der Präsident der Kommission unterstützt.

Tagungsort: 
eine Stadt des Landes, das den Vorsitz im Ministerrat führt.

Aktuelles

EU-RATSVORSITZ DÄNEMARK:

Dänemark hat mit 1. Juli 2025 den EU-Ratsvorsitz übernommen.

Mitgliedstaaten

  • Belgien – 25. März 1957
  • Bulgarien – 1. Januar 2007
  • Dänemark – 1. Januar 1973
  • Deutschland – 25. März 1957 (als Westdeutschland) und 3. Oktober 1990 (Gesamtdeutschland)
  • Estland – 1. Mai 2004
  • Finnland – 1. Januar 1995
  • Frankreich – 25. März 1957
  • Griechenland – 1. Januar 1981
  • Irland – 1. Januar 1973
  • Italien – 25. März 1957
  • Kroatien – 1. Juli 2013
  • Lettland – 1. Mai 2004
  • Litauen – 1. Mai 2004
  • Luxemburg – 25. März 1957
  • Malta – 1. Mai 2004
  • Niederlande – 25. März 1957
  • Österreich – 1. Januar 1995
  • Polen – 1. Mai 2004
  • Portugal – 1. Januar 1986
  • Rumänien – 1. Januar 2007
  • Schweden – 1. Januar 1995
  • Slowakei – 1. Mai 2004
  • Slowenien – 1. Mai 2004
  • Spanien – 1. Januar 1986
  • Tschechien – 1. Mai 2004
  • Ungarn – 1. Mai 2004
  • Zypern – 1. Mai 2004